Lokale Partnerschaft für Demokratie

Projekte aus dem Jahr 2014

Weiter gehts! Neue Chancen und Möglichkeiten für den Standort Dinslaken und seine Menschen liegen allen Beteiligten sehr am Herzen, daher kann man davon ausgehen, das auch in den neuen Projekten mit aller Kraft daran gearbeitet wird, tolle Ideen zu verwirklichen und zum Erfolg zu führen.

  • Warum radikalisieren sich junge Männer? Migrationshintergrund, Pubertät, Naivität, Probleme in der Schule und Zuhause sind häufig die gemeinsamen Merkmale ihrer Biografie... sie fühlen sich entfremdet, isoliert und unverstanden. Finden sie in der Gemeinschaft ein neues, stabiles, fürsorgliches Zuhause? Ist es das? Locken Salafisten mit der Wärme der Bruderschaft? Woher kommt der Hass gegen den westlichen Lebensstil? Im "Haus der offenen Tür " in Lohberg geht man diesen Fragen auf den Grund. Gemeinsam mit den Jugendlichen vor Ort. In zwanglosen, offenen Gesprächsrunden liegen die Schwerpunkte bei Aufklärung und Gewaltlosigkeit. >> Xtrem-is-muß
    : L46535134-113
    : Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel e.V.
    : 3040 €
    Xtrem-is-muß
  • Die Idee zu dem Projekt hatte die Dinslakener Graffiti Gruppe „Urban Arts". Das sind vier junge Künstler im Alter von 19 bis 25 Jahren, die sich vor einem Jahr zusammengefunden haben, um Graffiti aus der illegalen Schmuddelecke herauszuholen. Das ist ihr erklärtes Ziel und Schmierereien sind absolut nicht ihr Ding. Mit hohem künstlerischem Anspruch und nur auf genehmigten Flächen wollen sie zeigen was sie können. Und sie können es richtig gut! >> Dinslaken du bunte Stadt
    : L46535134-107
    : Diakonisches Werk, Aufsuchende Jugendarbeit
    : 7446 €
    Dinslaken du bunte Stadt
  • Regisseur Adnan Köse gibt mit seinem Dokumentarfilm „Letzte Zuflucht“ Flüchtlingen aus Syrien, Nigeria und Bosnien ein Gesicht. „Ich möchte mit meinem Film auf die Situation der Flüchtlinge aufmerksam machen“, erklärt der Dinslakener Adnan Köse seine Beweggründe für den Dokumentarfilm. Allein 225 leben in der Fliehburg, 50 davon sind Kinder, Menschen, die in Dinslaken Asyl suchen und ein Schattendasein führen in dafür eigens eingerichteten Wohngebieten oder in den Wohnheimen der Fliehburg. >> Letzte Zuflucht – Dokumentarfilm über die Flüchtlingshilfe in Dinslaken
    : L46535134-104
    : Turnverein Jahn Hiesfeld
    : 10000 €
    Letzte Zuflucht - Dokumentarfilm über die Flüchtlingshilfe in Dinslaken
  • Sich in andere Menschen und deren Perspektiven, Wünsche und Empfindungen hinein zu versetzen ist eine wichtige Voraussetzung, um am Leben in unserer Gesellschaft gleichberechtigt teilzuhaben. Der Mensch erfährt die Grundlagen im Elternhaus, durch gelebte Vorbilder. Je vielschichtiger eine Gesellschaft ist, umso wichtiger ist es, dass alle Mitglieder diese Vielfalt anerkennen und respektieren. Durch geänderte und instabile Familienstrukturen oder auch Medieneinfluss findet diese Hinführung zu gesellschaftlichen Werten nur noch selten in der Familie statt, so dass auch die Schule die Aufgabe der Vermittlung dieser Werte mit übernimmt. >> Toleranzkompass
    : L46535134-108
    : Förderverein GGS Am Weyer
    : 3000 €
    Toleranzkompass
  • Im Rahmen einer Fahrt nach Berlin mit den SchülerInnen, welche am Musicalprojekt „Augen auf“ im letzten Jahr teilgenommen haben, soll das Jüdische Museum, das Holocaustmahnmal und der Reichstag besucht werden. Dies soll den SchülerInnen einen Einblick in die gesamtdeutsche Geschichte, über Dinslaken hinaus, ermöglichen. Hierdurch wird die Tragweite des Themas unterstrichen. Die Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg Dinslaken haben die Ehre gehabt, dasTanztheater „Augen auf“ im "Cafe Moskau" in Berlin zu präsentieren. Es wurde ein besonders guter Auftritt, nein mehr noch, nach eigenem Bekunden wurde es der beste Auftritt der Gruppe überhaupt. >> Tag des Erinnerns
    : L46535134-109
    : Förderverein Berufskolleg Dinslaken e.V.
    : 1500 €
    Tag des Erinnerns
  • In der rechtsextremen Szene ist Musik ein wesentlicher Bestandteil der Verbreitung rechtsextremer und menschenverachtender Ideologie. Dem wollen wir mit unserem Konzert einen Kontrapunkt entgegen setzen. Musik weckt Emotionen - hier jedoch in eine positive Richtung. Sowohl Männer als auch Frauen sollen angesprochen werden. Erwartet werden 200 Jugendliche, denen bewusst werden soll, dass es breiter bürgerlicher Bündnisse und einer starken Zivilgesellschaft bedarf, um Rechtsextremismus entgegen zu treten. Den Besuchern soll verdeutlicht werden, dass es wichtig ist, eine starke Zivilgesellschaft zu haben, die sich jeglichen rechtsextremen und demokratiegefährdenden Tendenzen entgegenstellt. >> Rock gegen Rechts
    : L46535134-110
    : DGB-Jugend Region Niederrhein
    : 5650 €
    Rock gegen Rechts
  • Moderation, Motivation und Hintergrundwissen, das sind die Schwerpunkte der Ausbildung zum "Botschafter der Toleranz". Im Jahr 2013 wurde die erste Gruppe der Botschafter angelernt. Nun sollen diese Botschafter ihrerseits weitere Botschafter gewinnen und ausbilden ...und immer so weiter. Workshops und Übungen zur Teambildung, Gesprächsführung, dem Abbau von Hemmschwellen und vor allem dem respektvollen Umgang untereinander, bilden die Basis für die weitere Arbeit an sich und mit anderen. >> Botschafter der Toleranz 2.0
    : L46535134-111
    : Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Dinslaken- Voerde e.V.
    : 4000 €
    Botschafter der Toleranz 2.0
  • Konkrete Begebenheiten aus der NS-Zeit in Dinslaken, verarbeitet zu einem Hörspiel. Darum geht es bei diesem Projekt. Nie vergessen! Diese Hör-Collage widmet sich der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik in Dinslaken. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des NS-Regimes schärft den Blick für eigene Entscheidungen. Historische Zusammenhänge vermitteln Wissen und emotionale Zugänge zu gelebter Zivilcourage. Die Beschäftigung mit dem Thema, verdeutlicht die Bedeutung von Demokratie, Grund- und Menschenrechten und zeigt, dass diese nicht selbstverständlich sind. Durch den konkreten Bezug „vor Ort“ wird deutlich, dass Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Benachteiligung ihren Anfang oft schon in der Nachbarschaft hatten und haben. >> Hörspiel: Erinnern für die Zukunft
    : L46535134-114
    : Freundeskreis Stadtbibliothek und Stadtarchiv Dinslaken
    : 10000 €
    Hörspiel: Erinnern für die Zukunft
  • Am 06. November 2014 zwischen 18:00 und 21:00 Uhr wurde aus der Blickrichtung von der Saarstraße ein Teil der Fassade des Berufskollegs Dinslaken im Rahmen des Kunstprojekts „rechts freier raum“ mit einer Lichtinstallation illuminiert. Die Idee war, mit einem Kunstprojekt in die Öffentlichkeit zu gehen, um an das Schicksal von Leopold Strauss zu erinnern und gleichzeitig Bezüge zu rechtsextremen und diskriminierenden Tendenzen im lokalen Umfeld der Gegenwart herzustellen. Es soll als sichtbares Zeichen gegen jede Form von Extremismus verstanden werden. Eine Liste Dinslakener Opfer des Nazi-Terrors hat der Verein Stolpersteine für Dinslaken e. V. zusammengestellt. >> „rechts freier raum“
    : L46535134-116
    : Förderverein Berufskolleg Dinslaken e.V.
    : 2510 €
  • Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass die Teilnehmer Konflikte in ihrem Alltag aktiv reflektieren und für sich selbst wirksame Lösungen finden. Toleranzerziehung, Anerkennung von Vielfalt, Umgang mit Rassismus, Stärkung des Selbstbewusstseins, Umgang mit eigenen und fremden Aggressionen sind wichtige Inhalte der Workshops. Die Jugendlichen werden zu Konfliktlotsen ausgebildet, die in der Lage sind mit Konflikten umzugehen. Sie können so, auch im außerschulischen Bereich, mit dem Erlernten mäßigend auf die Streitenden einwirken. >> JuKonDin – JugendKonflikte in Dinslaken
    : L46535134-112
    : Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Dinslaken- Voerde e.V.
    : 10000 €
    JuKonDin - JugendKonflikte in Dinslaken
  • Salafisten predigen eine besonders strenge Form des Islam, der sich eng am Wortlaut des Korans und den Überlieferungen aus dem Leben des Propheten (Sunna) sowie seiner frühen frommen Gefährten orientiert. Salafisten verstehen sich als die einzig wahre Gemeinschaft der Gläubigen, da ihrer Auffassung nach nur sie den Islam, wie Gott ihn vorgeschrieben hat, leben. Daher zählen auch alle nicht-salafistischen Muslime zu den Ungläubigen. Unser gemeinsames Ziel muss sein, mit abgestimmter Jugendarbeit und Aufklärung in Kommunen, Jugendzentren, Schulen, Vereinen und Moscheen, junge Menschen dem Einfluss salafistischer Hetzer zu entziehen. >> Extreme out – gemeinsam gegen Salafismus
    : L0987651234
    : SGP Oberlohberg e.V.
    : 11800 €
    Extreme out - gemeinsam gegen Salafismus